Expert:innenfragen
Hier greifen wir häufige Fragen zu BrainHealth, gesundem Altern und den im Projekt behandelten Themen auf. Ziel ist es, klare und verständliche Antworten auf Fragen zu geben, die für Teilnehmende, interessierte Personen aus der Öffentlichkeit und alle, die mehr erfahren möchten, relevant sein können.
Ask the Experts
Derzeit gibt es keine Medikamente, mit denen diese Erkrankungen vollständig geheilt werden können. Es gibt jedoch Medikamente und Maßnahmen, die:
- das Fortschreiten verlangsamen
- Symptome lindern
- die Lebensqualität verbessern können
Ja. Forschungsergebnisse zeigen, dass das Risiko durch den Lebensstil deutlich beeinflusst werden kann, zum Beispiel durch:
- regelmäßige körperliche Aktivität
- eine gesunde Ernährung
- ausreichend Schlaf
- geistige Aktivität
- eine gute Kontrolle von Blutdruck und Diabetes
Körperliche Aktivität:
- verbessert die Durchblutung des Gehirns
- unterstützt die Bildung neurotropher Faktoren, zum Beispiel BDNF
- verringert Entzündungsprozesse
- unterstützt Gedächtnis und Lernen
Eine gesunde Ernährung kann das Gehirn schützen, indem sie:
- oxidativen Stress und Entzündungen reduziert
- den Stoffwechsel der Nervenzellen unterstützt
- Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren bereitstellt
Eine ungesunde Ernährung mit zu viel Zucker und gesättigten Fetten kann das Risiko erhöhen.
Prävention ist besonders wirksam, wenn sie bereits im mittleren Lebensalter beginnt. Aber auch ein späterer Beginn im höheren Alter kann positive Effekte haben, und selbst kleine Veränderungen des Lebensstils können hilfreich sein.
Nein. Eine leichte Verlangsamung des Denkens kann mit dem Alter häufiger auftreten, Demenz ist jedoch kein natürlicher Teil des Alterns.
Ja. Das Erlernen von Sprachen, Lesen, Logikspiele und ähnliche Aktivitäten können dazu beitragen:
- Gedächtnis und Aufmerksamkeit zu erhalten
- die Bildung neuer Verbindungen zwischen Nervenzellen zu unterstützen
- die kognitive Reserve zu erhöhen
Ja. Forschungsergebnisse zeigen, dass auch im höheren Alter:
- Bewegung die Gehirnfunktion verbessert
- Ernährung entzündliche Prozesse beeinflusst
- kognitives Training wirksam sein kann
Wenn folgende Anzeichen auftreten:
- wiederkehrende Gedächtnisprobleme
- Desorientierung
- Verhaltensveränderungen
- Schwierigkeiten bei alltäglichen Aktivitäten